Verändert sich das Gewicht durch das Absetzen der Pille?

Verändert sich das Gewicht durch das Absetzen der Pille?

Wer an die Einnahme oder das Absetzen der Pille denkt, kommt oft nicht daran vorbei, sich die Frage zu stellen, ob die Pille eine Auswirkung auf das Körpergewicht hat. Der Stand der Wissenschaft ist überraschend.

In diesem Artikel erfährst du...

...welchen Einfluss die Einnahme der Pille auf dein Körpergewicht hat.

...wie sich dein Gewicht durch das Absetzen der Pille verändert.

...wie sich hormonelle Schwankungen auf dein Gewicht auswirken.

...wie intuitives und achtsames Essen deine Gesundheit beeinflussen können.

weiblich gelesene person sitzt unter freiem himmel an tisch und führt genussvoll lächelnd mit geschlossenen augen eine gabel zum schienbar gefüllten mund

Hast du das gewusst?

Appetit ist zyklusabhängig

Deine Essmenge variiert mit den Zyklusphasen. Sicherlich kennst du die sogenannten Cravings kurz vor der Periode, wenn man sich am liebsten ausschließlich von Pommes und Schokolade ernähren möchte. Aber wusstest du, dass mit Eintritt der Periode nicht nur der Heißhunger auf Ungesundes abnimmt, sondern auch insgesamt die Portionsgrößen immer kleiner werden? Vom letzten Tag der Ovarialphase bis zum letzten Tag vor dem Eisprung sind das im Schnitt ein Unterschied von 200-300 kcal. Ursache sind vermutlich die Östrogene, die unseren Appetit zügeln. Das Gehirn spricht insgesamt auch weniger auf Bilder von hochkalorischen Lebensmitteln an (1). Appetitsteigernd wiederum wirken wohl Androgene und Progesteron. Aber: Testosteron erhöht nicht Menge, die du isst, sondern die Häufigkeit, in der du isst (2). In Anbetracht der unterschiedlichen Zyklus- und Lebensphasen von Frauen* plus mögliche Ungleichgewichte im Hormonhaushalt also kein Wunder, dass es so diverse Körperformen und Ernährungsverhalten gibt - irgendwie beruhigend, oder?

weiblich gelesene person sitzt unter freiem himmel an tisch und führt genussvoll lächelnd mit geschlossenen augen eine gabel zum schienbar gefüllten mund

Hast du das gewusst?

Appetit ist zyklusabhängig

Deine Essmenge variiert mit den Zyklusphasen. Sicherlich kennst du die sogenannten Cravings kurz vor der Periode, wenn man sich am liebsten ausschließlich von Pommes und Schokolade ernähren möchte. Aber wusstest du, dass mit Eintritt der Periode nicht nur der Heißhunger auf Ungesundes abnimmt, sondern auch insgesamt die Portionsgrößen immer kleiner werden? Vom letzten Tag der Ovarialphase bis zum letzten Tag vor dem Eisprung sind das im Schnitt ein Unterschied von 200-300 kcal. Ursache sind vermutlich die Östrogene, die unseren Appetit zügeln. Das Gehirn spricht insgesamt auch weniger auf Bilder von hochkalorischen Lebensmitteln an (1). Appetitsteigernd wiederum wirken wohl Androgene und Progesteron. Aber: Testosteron erhöht nicht Menge, die du isst, sondern die Häufigkeit, in der du isst (2). In Anbetracht der unterschiedlichen Zyklus- und Lebensphasen von Frauen* plus mögliche Ungleichgewichte im Hormonhaushalt also kein Wunder, dass es so diverse Körperformen und Ernährungsverhalten gibt - irgendwie beruhigend, oder?

Pille abgesetzt und zack ein paar Kilo extra? Oder doch eher Gewicht verloren nach dem Absetzen der Pille? Wenn man das Internet und Foren mit Erfahrungsberichten durchstöbert, liest man eine Vielzahl von potentiellen persönlichen Horrorszenarien - und ist am Ende auch nicht schlauer als vorher. Dabei möchte man doch nur eine gut informierte Entscheidung treffen. Die Pille absetzen ohne böse Überraschung, das kann doch nicht so schwer sein?

Welche Auswirkungen hat das Absetzen der Pille auf das Gewicht?

Die Recherche zum Thema Pille absetzen und Gewicht hat mir großes Kopfzerbrechen bereitet. Weil die Studienlage so anders als erwartet ausfiel, haben wir für einen (nicht repräsentativen) Realitätsabgleich unsere Community bei Instagram nach ihren Erfahrungen gefragt. Es berichten 48% von einer Gewichtszunahme während der Pilleneinnahme, 6% von einer Gewichtsabnahme und 46% haben keine Änderung ihres Gewichtes erfahren durch die Einnahme der Pille. Durch das Absetzen der Pille berichten 22% von einer Gewichtszunahme, 32% von einer Gewichtsabnahme und 45% von keiner Veränderung. Und das ist genau, was ich erwartet hatte und dachte, durch die Studienlage bestätigt zu sehen.

Aber: Tatsächlich herrscht eine große Diskrepanz zwischen der Studienlage und dem Empfinden bzw. der Erfahrungen von Anwenderinnen und Ärzt*innen. Während die Veränderung des Gewichtes mit Einnahme oder Absetzen der Pille laut anekdotischer Evidenz bei jeder zweiten Frau* auftritt, spricht die Studienlage eine andere Sprache: Der Anteil an Frauen*, die durch die Einnahme der Pille zunehmen, bewegt sich im einstelligen Prozentbereich, über Gewichtsveränderungen nach Absetzen der Pille liest man einfach gar nichts. Grund genug, sich mal durch die Studien zu wälzen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Gewichtszunahme durch die Pille?

Von den von uns befragten Kundinnen berichtet jede zweite Person von einer Gewichtszunahme. Laut Studienlage sieht das ganz anders aus. Hier werden bei Personen mit hormoneller Verhütungsmethode im Vergleich zu Frauen* ohne orale Kontrazeptiva nur minimale Unterschiede in der Gewichtsentwicklung gefunden und diese auch nur bei einem geringen, einstelligen Prozentsatz. Die Gewichtsänderungen befinden sich im Bereich von 0,3 - 2 kg und werden als physiologische Gewichtsschwankung oder normale Gewichtszunahme in der Pubertät relativiert. Der Zeitraum, in dem das Gewicht beobachtet wurde, unterscheidet sich stark. Für die Transparenz und Meinungsbildung darf auch nicht unerwähnt bleiben, dass es sich hierbei vornehmlich um Herstellerstudien handelt.

Es ist fraglich, ob Frauen*, die durch die Pille eine starke ungewollte Gewichtszunahme erfahren, weiterhin mit der Pille verhüten und somit für die Follow-ups der Studien nicht eher verloren gehen (3). Ob es sich bei den verwendeten Präparaten um Kombinationspillen oder reine Gestagenpillen handelt, macht zumindest keinen Unterschied (5).

Wassereinlagerungen durch die Pille

Obwohl der Überblick über die Datenlage eher vermuten lässt, dass die Pille keinen Einfluss auf das Gewicht hat, wird dieses Phänomen dennoch von Anwender*innen und auch Ärzt*innen gehäuft berichtet. Tatsächlich steht Gewichtszunahme neben Gewichtsverlust auch als mögliche Nebenwirkung in der Packungsbeilage der Pille. Es werden auch verschiedene Ursachen diskutiert. Zum einen könnte die Gewichtszunahme mit einem veränderten Wasserhaushalt erklärt werden, indem die Pille Einfluss auf das Renin-Angiotensin-System hat. Dieses regelt die Verteilung der Körperflüssigkeiten. Eine Stimulierung dieses Systems führt dazu, dass weniger Wasser über die Nieren ausgeschieden wird (4). Dies kann zu Wasseransammlungen im Körper führen und somit das Gewicht erhöhen.

So schlüssig, wie diese Erklärung klingt, gibt es aber auch Studien, die das genaue Gegenteil zeigen. Auch wenn hier insgesamt ebenfalls kaum Änderungen des Gewichts gemessen wurden, so wurde aber festgestellt, dass, wenn es zu minimalen Zunahmen kam, diese nicht durch Körperwasser, sondern einen erhöhten Körperfettanteil zustande kamen (6). Ursächlich hierfür könnte die Auswirkung der Pille auf das Essverhalten haben. 

Veränderung von Appetit und Nahrungsauswahl durch die Pille

Cholezystokinin ist ein Hormon des Magen-Darm-Trakts und unter anderem für die Auslösung des Sättigungsgefühls zuständig. Die Pille hemmt die Ausschüttung von Cholezystokinin und führt dazu, dass zum einen die Sättigung gehemmt wird und zum anderen der Appetit größer ist (7). Mehr Appetit, mehr Nahrungsaufnahme, mehr Gewicht.

Sehr spannend ist auch die Auswirkung der Pille auf das Essverhalten. Eine Studie konnte feststellen, dass Pillenanwenderinnen mehr Energie aus Fett, dafür weniger aus Kohlenhydraten zu sich nehmen. Die Gesamt-Energieaufnahme war dabei gleich, die unterschiedliche Zusammensetzung der Ernährung könnte sich aber auf Appetit, Hunger und Verwertung der Nährstoffe auswirken (8). 

Gewichtszunahme durch temporäre Schilddrüsenunterfunktion

Eine Nebenwirkung der Pille, die auch im Beipackzettel der Präparate steht, ist eine temporäre Schilddrüsenunterfunktion (9). Ein typisches Symptom einer Schilddrüsenunterfunktion ist die Zunahme von Körpergewicht. Durch eine Ernährung, die die Funktion der Schilddrüse unterstützt und beispielsweise reich an Selen und Jod ist, könnten Symptome der Unterfunktion abgeschwächt bzw. im Umkehrschluss bei einer ungünstigen Ernährung verstärkt werden. Eventuell ließe sich hier eine Erklärung für die unterschiedliche Wirkung der Pille auf das Körpergewicht finden. Da es hierzu aber keine Studien gibt, bleibt das Spekulation. Im Magazin kannst du noch mehr über die Auswirkungen der Pille auf die Stoffwechselorgane lesen. 

Gewichtsabnahme nach dem Absetzen der Pille

Wenn es durch die Einnahme der Pille keine generelle Gewichtszunahme gibt, sollte sich nach dem Absetzen auch nicht viel ändern, oder?

Dennoch berichten viele Anwender*innen (in unser kleinen nicht repräsentativen Umfrage ja immerhin ein Drittel) von einem Gewichtsverlust nach dem Absetzen der Pille. Dies könnte mit den oben beschriebenen Phänomen zusammenhängen, die durch das Absetzen reversibel sind: Wassereinlagerungen gehen zurück, das Essverhalten ändert sich oder die Funktion der Schilddrüse normalisiert sich. Eventuell wird mit dem Absetzen der Pille auch eine bewusste Entscheidung für mehr Gesundheit getroffen, die sich auch auf andere Bereiche wie Ernährung und körperliche Bewegung auswirkt. Studien gibt es hierzu unseres Wissens keine. 

Gewichtsschwankungen durch ein hormonelles Ungleichgewicht

Einige Frauen berichten von einer Gewichtszunahme nach Absetzen der Pille. Tatsächlich gibt es keine Studien, die die Veränderung des Gewichtes nach Absetzend der Pille bestätigen oder gar erklären. Eine mögliche Begleiterscheinung durch das Pille absetzen ist jedoch eine Östrogendominanz. 

Nach dem Absetzen muss sich der natürliche Hormonhaushalt regulieren. Dies kann mindestens 3 Monate dauern, aber auch noch bedeutend länger anhalten (10). Verbunden damit sind verschiedene Hormonschwankungen mit verschiedenen typischen Symptomen.

Nicht unüblich ist ein Ungleichgewicht im Östrogen-Progesteron-Haushalt. Nach dem Absetzen der Pille kann es sowohl bei der körpereigenen Östrogen- als auch der Progesteronproduktion zu einem Mangel kommen. Wird dabei im Verhältnis zu wenig Progesteron zu Östrogen gebildet, liegt eine indirekte Östrogendominanz vor.

Andererseits kann es passieren, dass der sensible Hormonhaushalt mit einer überschießenden Produktion reagiert und es zu einem direkten Östrogenüberschuss kommt.

Beide Varianten haben die gleichen Symptome. Und eines der Symptome von Östrogenüberschuss und Progesteronmangel ist eine Gewichtszunahme.

Möchtest du also verhindern, dass sich dein Gewicht nach Absetzen der Pille ändert, ist es sinnvoll, deinen Körper bei der Regulierung des Hormonhaushaltes zu unterstützen. An erster Stelle sollte hier eine gesunde Lebensführung mit einer ausgewogenen Ernährung, körperlicher Aktivität und einem guten Stressmanagement stehen. Sinnvoll unterstützen kannst du deine Organe mit perfekt auf die Bedürfnisse abgestimmten Nahrungsergänzungsmitteln. Hier möchten wir dir sehr unsere Produkte reset und balance ans Herz legen, die wir genau dafür mit viel Bedacht und Expertise entwickelt haben.

Gewicht stabilisieren durch intuitives Essen? 

Sollte die Befürchtung, dass sich dein Gewicht durch das Absetzen der Pille ungewollt ändern können, dich davon abhalten, die Pille abzusetzen, möchten wir dir eine Ernährungsweise ans Herz legen, mit der du dir langfristig und ganzheitlich etwas gutes tust: Intuitives Essen oder achtsames Essen.

Dein Ernährungsverhalten wurde mit dem ersten Tag deines Lebens geprägt. Die allererste Muttermilch hat dir nach deiner Geburt in einer kalten, grellen, lauten Umgebung das Gefühl von Wärme, Sicherheit und Liebe vermittelt. Essen schenkt uns seitdem Sicherheit, ist ein Merkmal unserer sozialen Strukturen und unserer Kultur. So kann ein bestimmtes Gericht oder eine Mahlzeit auch im Erwachsenenalter noch das Bedürfnis nach Liebe, sozialem Kontakt, Sicherheit oder Frieden befriedigen. Auch für ungünstiges Ernährungsverhalten wird der Grundstein in der Kindheit gelegt: vom Kinderarzt gibt es einen Bonbon als Belohnung, eine Brezel im Kinderwagen verschafft den Eltern mehr Zeit beim Einkauf, “Wenn du jetzt lieb bist, bekommst du nachher noch ein Eis”. Essen tröstet, Essen vertreibt Langeweile, Essen belohnt - und diese erlernten, unterbewussten Muster bleiben uns auch als Erwachsene erhalten, solange wir sie nicht in Frage stellen.

Hast du mal darüber nachgedacht, in welchen Situationen du isst? Passiert das ausschließlich, wenn dein Magen knurrt und dir dein Körper so zu verstehen gibt, dass du Hunger hast? Oder gehörst du zu den Personen, die nach einem stressigen Tag alle Viere von sich strecken und sich mit einer großen Süßigkeit belohnen? Isst du tagelang vielleicht gar nichts, wenn du Deadlines hinterherrennst? Wie ist es, wenn du unangenehme Aufgaben zu bewältigen hast? Begleitet dich dabei eine Tüte Chips oder Gummibärchen? Und das klassische Beispiel, das in Film und Fernsehen nur zu gern klischeehaft aufgegriffen wird - Liebeskummer - was macht der mit deinem Essverhalten?

Ernährung kann verschiedenste Bedürfnisse befriedigen. Und das ist prinzipiell erstmal nichts Schlechtes, solange du dir dessen bewusst bist. Denn sobald du dir über unbewusste Muster bewusst bist, kannst du diese unterbrechen und dir neue Muster stricken, die besser zu dir und deiner Gesundheit passen. Ein stabiles, zufriedenstellendes Gewicht ist nicht hauptsächlich die Folge einer optimierten Nährstoffzusammensetzung, Kalorien zählen oder Disziplin in einer Diät. Ein positives Körpergefühl und ein gesunder Körper beginnen im Kopf mit einem bewussten Ernährungsverhalten, das Schwankungen akzeptiert und Bedürfnisse wie Wertschätzung, Trost oder Sicherheit nicht mit Hunger verwechselt. Wenn du deine Ernährung wertschätzt, kannst du auch deinen Körper und seine ganz eigene individuelle Form wertschätzen.

Intuitives Essen in Kürze

Intuitives Essen füllt ganze Ratgeber. In den Referenzen findest du ein paar Tipps zum Weiterlesen.

Um es runterzubrechen: Werde dir über deine Bedürfnisse bewusst. Wenn du Appetit verspürst, überlege dir, aus welchem Grund du gerade essen möchtest. Oftmals gibt es viel bessere Alternativen. Das Bedürfnis nach Ruhe oder Frieden kann zum Beispiel durch eine Meditation erfüllt werden. Sicherheit und Wärme bietet auch ein heißes Bad, Trost ein Telefonat mit einer*einem guten Freund*in. Ablenkung bieten auch Bücher, Sport oder ein Spaziergang. Tanzen oder singen können vom Essen ablenken, Stress reduzieren und die Laune heben. Oftmals reicht schon ein kurzes bewusstes Innehalten, um emotionalen Hunger von tatsächlichem Hungern zu unterscheiden. Wichtig ist, dass du herausfindest, was deine Bedürfnisse befriedigt und für dich gut umsetzbar ist. Natürlich ist die Änderung eines jahrzehntelang erlernten Verhaltens nicht so einfach umgesetzt. Aber jeder kleine Schritt bringt dich einem intuitiven Essverhalten näher. Wenn du Unterstützung wünschst, findest du mittlerweile viele Ernährungsberater*innen, die mit Achtsamkeit und systemischer Beratung arbeiten.

Nährend von innen und außen: Achtsame Ernährung

Hand in Hand mit einer intuitiven Ernährung geht Achtsamkeit beim Essen. Durch Achtsamkeit lernst du deine Bedürfnisse und Muster kennen. Durch achtsames Essen gibst du deiner Ernährung zusätzlich die Wertschätzung, die sie verdient - und legst so den ersten und nachhaltigsten Stein für eine gesunde Ernährung und die Akzeptanz deines Körpers.

Achtsames Essen ist kein Zauberwerk. Grundregel: Benutze deine Sinne. Nimm deine Mahlzeiten wahr - mit den Augen, mit der Zunge, mit der Nase, mit den Ohren. Bunte, frische, farbenfrohe Lebensmittel und Speisen versorgen dich nicht nur mit gesunden Nährstoffen, sondern bereiten auch optisch Freude und Befriedigung.  Ein schön angerichteter Teller und ein gedeckter Tisch machen Appetit und befriedigen schon vor dem ersten Bissen verschiedenste Bedürfnisse. Ausgiebiges Kauen, langsames Essen und Pausen beim Essen ohne Ablenkung ermöglichen dir die Wahrnehmung deines Sättigungsgefühles.

Ein bewusstes Sättigungsgefühl verhindert, dass du unbewusst zu viel oder zu wenig isst und ermöglicht stattdessen, dass du genau das zu dir nimmst, was dein Körper benötigt.

Disclaimer: Unsere Empfehlungen können sich nur an gesunde Personen richten und ersetzen keinen ärztlichen Rat bei Grunderkrankungen. Es gibt verschiedene Faktoren wie beispielsweise Medikamenteneinnahme, Erkrankungen oder mentale Verfassungen, die die Ernährung beeinflussen. Hier darfst und solltest du dir professionelle Unterstützung holen, die mit dir zusammen den für dich besten Weg findet. 

Und bitte denke daran: Menschen wie Körper sind vielfältig - Gesundheit, Schönheit und vor allem dein Wert definiert sich nicht durch einen Schenkelumfang, sichtbare Bauchmuskulatur oder eine Poform!

Hast du das Gewusst?

4 Tricks für mehr Achtsamkeit beim Essen

illustration einer weiblich gelesenen person mit afro mit nachdenklicher kopfhaltung und stift in der hand

Höre in dich hinein!

Warum möchtest du gerade essen? Hast du wirklich Hunger oder ist es Appetit, weil etwas gut riecht? Oder bist du traurig oder ist dir langweilig?

illustration einer sitzenden weiblich gelesenen person, mit dem rücken an wand lehnend, in der einen hand ein buch in der anderen hand eine tasse, ein bein aufgestellt zur ablage des buches

Gibt es eine Alternative?

Kannst du dein Bedürfnis anders stillen? Vielleicht magst du Spazieren gehen, etwas Kreatives machen oder möchtest sozialen Austausch? Oder hast du vielleicht Durst?

illustration einer gruppe am tisch sitzender personen beim fröhlichen essen

Schenke dem Essen Aufmerksamkeit

Vermeide nebenbei Lesen, Fernsehen oder andere Ablenkung. Richte dir die Mahlzeit schön her, nimm schönes Geschirr, dekoriere dein Gericht mit Kräutern oder Blüten. Iss mit anderen zusammen und zelebriere die Mahlzeit.

illustration einer weiblich gelesenen schwangeren person, die angelehnt mit einer schüssel essen sitzt und eine gabel zum gesicht führt

Nimm dir Zeit zum Essen

Führe den Bissen bewusst zum Mund, schau hin! Lege während des Kauens auch mal das Besteck ab. Versuche jeden Bissen 30x zu kauen. Hör auf zu essen, wenn du satt bist. Auf die Reste darfst du dich für später freuen.

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Noch wissensdurstig?

Was muss ich beachten beim Pille absetzen?

Nebenwirkungen beim Absetzen der Pille müssen nicht sein. Wenn du weißt, worauf du achten musst und wie du deinen Körper optimal unterstützen kannst, startest du unbeschert in die pillenfreie Zeit. Erfahre mehr zum Thema Pille absetzen und lerne alles über die Bedürfnisse deines Körpers.

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Zum Nachlesen

Referenzen

(1)Leeners B et al. Ovarian hormones and obesity. Hum Reprod Update. 2017 May 1;23(3):300-321.
doi: 10.1093/humupd/dmw045.

(2)Lindén Hirschberg A. Sex hormones, appetite and eating behaviour in women. Maturitas. 2012 Mar;71(3):248-56.
doi: 10.1016/j.maturitas.2011.12.016. Epub 2012 Jan 26.

(3) Gupta S. Weight gain on the combined pill--is it real? Hum Reprod Update. 2000 Sep-Oct;6(5):427-31.
doi: 10.1093/humupd/6.5.427.

(4)Araújo Dos Santos P et al. Renin-Angiotensin-Aldosterone System in Women Using Combined Oral Contraceptive: A Systematic Review. Rev Bras Ginecol Obstet. 2022 Jul;44(7):710-718.
doi: 10.1055/s-0042-1745790. Epub 2022 Jun 20.

(5)Lopez LM. Progestin-only contraceptives: effects on weight.Cochrane Database Syst Rev. 2016 Aug 28;2016(8):CD008815.
doi: 10.1002/14651858.CD008815.pub4.

(6)Reubinoff BE et al. Effects of low-dose estrogen oral contraceptives on weight, body composition, and fat distribution in young women. Fertil Steril. 1995 Mar;63(3):516-21.
doi: 10.1016/s0015-0282(16)57419-6.

(7)Karlsson R, Lindén A, von Schoultz B. Suppression of 24-hour cholecystokinin secretion by oral contraceptives. Am J Obstet Gynecol. 1992 Jul;167(1):58-9.
doi: 10.1016/s0002-9378(11)91626-3.

(8)Eck et al. Differences in macronutrient selections in users and nonusers of an oral contraceptive. Am J Clin Nutr. 1997 Feb;65(2):419-24.
doi: 10.1093/ajcn/65.2.419.

(9) Torre F et al. Effects of oral contraceptives on thyroid function and vice versa. J Endocrinol Invest. 2020 Sep;43(9):1181-1188.
doi: 10.1007/s40618-020-01230-8. Epub 2020 Mar 26.

(10)Frank-Herrmann P et al.: Zyklusverhalten nach Absetzen von oralen Kontrazeptiva. J Reproduktionsmed Endokrinol. 2006;3(1):54-57.

Bücher zu intuitivem und achtsamen Essen:

Edith Gätjen. Tischgespräche. Das systemische Konzept in der Ernährungsberatung. Ulmer, 2019
Elizabeth Hills. The Mindful Eating Method. Print Edition 2020
Rachel Bartholomew, Mandy Pearson. Mindful Eating. CICO Books 2014

Foto Melanie Dell Oro
Melanie Dell'Oro

Ernährungswissenchaftlerin

Unsere Autorin

Unsere Autorin Melanie besitzt einen Masterabschluss in Ernährungswissenschaften, ist zertifiziert als Kräuterpädagogin, Klinische Waldtherapeutin, Fastenberaterin, Coach für Frauengesundheit und war im früheren Leben auch mal MTA. Durch ihre langjährige Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsabteilung Naturheilkunde der Charité Berlin, liebt sie gut recherchierte und evidenzbasierte Artikel rund um die Themen Frauengesundheit, pflanzliche Ernährung, Heilpflanzen und Frauenrechte.

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Wenn wir von „Frauen” sprechen, meinen wir damit alle, die sich als Frau fühlen und/oder biologisch gesehen weibliche Geschlechtsorgane aufweisen. Die Basis unserer Arbeit sind jedoch die Sexualhormone, die im menschlichen Körper zirkulieren, wenn eine Gebärmutter und/oder Eierstöcke vorhanden. sind. Es kann also sein, dass unsere Artikel und Produkte nicht auf dich zutreffen, obwohl du dich als Frau definierst. Uns ist auch bewusst, dass sich nicht jede Person mit weiblichen Geschlechtsorganen als Frau identifiziert. Auch jene Personen, die sich nicht als weiblich identifizieren (wie Transgender, Intersexuelle und nicht-binäre Menschen) wollen wir mit unseren informativen Beiträgen ansprechen und keineswegs ausschließen. Wir wählen so oft es geht eine genderneutrale Formulierung in unseren Beiträgen und bilden uns stetig weiter. Wende dich also gern an uns, wenn du konstruktive Hinweise für inklusive Sprache für uns hast!